Imkerwissen
Imker fragen   -   wir antworten   mit Hilfe von
Wissenschaft/lern und Fachliteratur

                   Tipps und Tricks

 

03.11.2017  -  HP.Hanel

Winterbehandlung, Restentmilbung

Immer wieder stellt sich der Imker die Frage: “Was ist die richtige, bienenschonende Winterbehandlung? Wann und wie wird sie angewendet?” ... und ganz besonders wichtig: “Was ist erlaubt? Welche Medizin darf wie verwendet werden?”


In Deutschland gibt es nur zwei zugelassene Methoden:

  1. Beträufeln mit einer zugelassenen Oxalsäurelösung (Besprühen mit dieser Lösung und Verdampfen von Oxalsäurepulver sind verboten, außerdem zeitaufwendig, mit teils hohen Anschaffungskosten und für den Anwender mit hohen (auch gesundheitlichen) Risiken verbunden)
  2. Besprühen mit Milchsäure

Beides wirkt nicht in verdeckelter Brut.


Weiteren Informationen hierzu finden Sie unter Imkerarbeiten - November (Dr. Pia Aumeier)


Mein Tipp für Sie - insbesondere für ALLE, die einen Leitfaden benötigen, die noch auf der Suche nach Ihrem Weg, nach ihrer eigenen Betriebsweise sind: Halten Sie sich exakt an die Vorgaben der unter Imkerkalender verlinkten Monatsbetrachtungen von Dr. Pia Aumeier und Sie sind zum Erfolg verdammt!


Übrigens: Die Forschung bestätigt, dass selbst wöchentliches kurzes Öffnen des Bienenvolkes im Winter und auch das einmalige “Auseinanderreißen” eines Bienenvolkes zwecks Oxalsäurebehandlung sowie die Oxalsäurebehandlung durch Beträufeln selbst das Bienenvolk nicht schädigen.
Bienen verhalten sich wie Büffelherden. Sie wechseln fortwährend ihren Standort - um zum einen im Bereich der Außenhülle der Bienenwinterkugel gemeinsam mit ihren Schwestern zum Erhalt der Kugelinnentemperatur beizutragen und damit dem Kugelkern die erforderliche Bruttemperatur (35°, sofern Brut vorhanden, ohne Brut weniger) zu erhalten, und zum anderen um anschließend selbst im Bereich des Kugelinneren in den Genuss der von ihren Artgenossinnen erzeugten Wärmeenergie zu gelangen.

Bienen heizen nicht die Beute; Bienen heizen ihre Winterkugel!

19.10.2017  -  HP.Hanel

Überprüfung
von Imkern in NRW durch das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt

Honig ist ein hochwertiges Nahrungsmittel. - Grund genug den/die Imker/in gesetzlich unter die Unternehmer einzureihen, die Lebensmittel herstellen und in Verkehr bringen. Hierbei ist es vollkommen bedeutungslos, ob das Produkt verkauft ob verschenkt wird oder ob es ausschließlich dem Eigenverzehrt dient.


Der Imker/die Imkerin ist gemäß deutschem und gem. europäischem Recht  ein Unternehmer mit allen diesbezüglichen Rechten und Pflichten.


Zur Überprüfung ihrer “Betriebsstätten” werden Imker/innen künftig vermehrt  mit Kontrollen des Lebensmittelüberwachungsamtes der Veterinärbehörde zu rechnen haben.
In NRW sollen zunächst nur die Imkereibetriebe in die Kontrollgänge einbezogen werden, die mehr als 11 Bienenvölker halten.
Ab der ersten Kontrolle ist mit weiteren Kontrollbesuchen alle 3 Jahre zu rechnen.
Die vom Imker/von der Imkerin zu tragende Gebühr hierfür beträgt 77,00 € (Stand 2017). - “Schwarze Schafe”, Imker/innen, deren Betriebsstätte (gravierende) Mängel aufweisen, müssen mit Nachkontrollen, ggf. mit vermehrten Kontrollen rechnen.


Jeder, der Lebensmittel - hier Honig - in Verkehr bringt, hat die
einschlägigen Vorschriften einzuhalten!

sh. Merkblatt “Honig aus lebensmittelrechtlicher Sicht”


In diesem Zusammenhang wird noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Imker ihre Bienenhaltung sowohl beim zuständigen Veterinäramt des jeweiligen Aufstellungsortes (bei Aufstellung in mehreren Kreisen bei jedem einzelnen Veterinäramt) als auch bei der Tierseuchenkasse der Landwirtschaftskammer Münster anmelden müssen. - Anmeldeformular RSK

08.09.2017  -  Dr. Ralf Büchler

Spätsommerpflege: Komplette Brutentnahme

Entzieht man Bienenvölkern nicht die komplette Lebensgrundlage, wenn man ihnen die Brut entnimmt? Wie schnell ein Volk abbaut und seine Lebenskraft “Vitalität” verliert, offenbart sich einem doch ... weiterlesen...    -     sh. auch unter (BZB Video-Sammlung)...

08.09.2017  -  P.Eckstorff

Jakobskreuzkraut,
Senecio jacobaea, ein Problem für unseren Honig?

Beim Jakobskreuzkraut handelt sich um einen giftigen Korbblütler, der bereits seit
einigen Jahren Probleme bei Weidetieren verursacht.

Die Pflanze blüht während der gesamten trachtarmen Zeit. Und: Ihre Blüten werden auch
von unserer Honigbiene angeflogen.
Konmt das Jakobskreuzkraut als Massentracht vor, kann der Nektareintrag zum Problem
werden.
In einem solchen Fall ist es ratsam, die Bienen vorsorglich umzusiedeln!

Als besonderes Verbreitungsgebiet gilt der Raum Euskirchen!

Sh. auch:

www.landwirtschaftskammer.de/presse/aa-2016-18-01.htm

und

https://www.youtube.com/watch?v=Ws5aBwe0N5g

07.06.2017

Tipps und Tricks - von Dr. Pia Aumeier & Dr. Gerhard Liebig
Kopf hoch... - Varroabehandlung

”Mein persönliches Bienensterben hat in den letzten Wochen alle Völker dahin gerafft. Sie waren fleißig und gesund und wurden nach aktuellen Vorgaben eingewintert.
Nun sind die Beuten leer, bis auf einzelne Bienen auf dem Boden. Ich bin entsetzt und traurig”, schreibt ein Jungimker im Dezember 2014.
weiterlesen ...

07.06.2017Entscheidungshilfe insbesondere für Einsteiger

Tipps und Tricks - von Dr. Pia Aumeier
Weniger ist mehr! Die richtige Beute, einfach und praktisch!

Mit formschönen Landebahnen, Beutenheizungen oder kunstvollen Intarsien kann man die Beute zu einem vermeintlich traumhaften Eigenheim für Bienen gestalten.
Wichtig ist das jedoch nur für den Imker - den Bienen ist solcherlei Wohnraumgestaltung einerlei.
weiterlesen ...

08.03.2017  -  HP.Hanel

Wann sollen die Bienenstöcke erweitert werden?

Grundsätzlich:

  1. Einzargig überwinterte Völker: Auf- bzw. Untersetzen des 2. Brutraumes zur Zeit der Salweidenblüte
  2. Zweizargige Völker: Aufsetzen des Honigraumes zur Zeit der Kirschblüte
  3. Dadantvölker: Schrittweise Erweiterung des Brutraumes durch Versetzten des Schieds
    Aufsetzen des Honigraumes zur Zeit der Kirschblüte

Hierbei gilt: Es gibt kein “ZU FRÜH”! (Dr. Gerhard Liebig). - Ein “ZU SPÄT” führt zu einem frühzeitigen Einsetzen des Schwarmtriebs!

Beachten Sie bitte die aktuelle Vegitationsentwicklung (Phänologie)  !

03.03.2017  -  HP.Hanel

Warum sollten schwache Völker zur Zeit der Salweidenblüte nach unten erweitert werden während die übrigen nach oben erweitert werden?

Bienenvölker speichern ihre Futtervorräte als “Futterkranz” über dem Brutnest.
Ist zu befürchten, dass sich das Volk auch weiterhin nur langsam entwickelt, sollte dieses Bienenvolk besser nach unten erweitert werden.
So kann u.U. verhindert werden, dass die Bienen den “oberen” zweiten Brutraum als “erweiterten Futterkranz” mit Honig füllen. Das könnte nämlich dazu führen, dass der “erweiterte Brutraum” verhonigt, die Königin nicht genügend Platz zum Eierlegen findet, dass hierdurch das Volk weiter verkümmert bzw. auch weiterhin ein Schwächling bleibt und/oder ggf. der Schwarmtrieb vorzeitig ausgelöst wird.
Oft wird dann auch der zur Kirschblüte aufgesetzte Honigraum nicht als solcher erkannt und der Nektareintrag bleibt aus, der Honigraum bleibt leer.
(Muss nicht sein, kann aber sein!)

 

Willkommen / Aktkuelles für Mitglieder und Imker

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Liebe Bienenfreundin,
lieber Bienenfreund,
Sie tragen sich mit dem Gedanken, etwas für unsere gemeinsame Umwelt und insbesondere etwas für unsere “Honigbiene” zu tun?
Und Sie möchten das gemeinsam mit uns, den Mitgliedern des BZVRheinbach tun?

Herzlichen Dank dafür!

Denn wie jeder Verein lebt auch der BZV Rheinbach durch seine Mitglieder.
Ob schon mit oder noch ohne Bienen: Kommen Sie zu uns und machen Sie mit!

Unsere Aufnahmeformulare finden Sie  > hier <

Klicken Sie auf den Begriff “Aufnahmeantrag”, füllen Sie die Seiten 2 und 3 aus und schicken Sie beide an den Schriftführer (zugleich Mitgliederverwaltung).und innerhalb weniger Tage sind Sie Mitglied des
BZV Rheinbach.

Oder:
Kommen Sie zu unserem nächsten Imkertreffen und sehen Sie selbst!

 

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AFB - Sperrbezirke

190708AFBKarte

© Friedrich-Löffler-Institut  -  Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit   -   Stand: 08.07.2019

Amtlich festgestellte Fälle von Amerikanischer Faulbrut sind auf der Karte als rote Punkte dargestellt.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen unserer Bienensachverständigen!

Link zum TierSeuchenInformationsSystem - TSIS, Faulbrut-Sperrbezirke

 

 

Alle Angaben ohne Gewähr !

 

So., 25.08.2019 - BZV Rheinbach

Sommerfest 2019

 

Do., 05.09.2019 - BZV Rheinbach

Imkertreffen

des BZV Rheinbach um 19:00 Uhr im Merzbacher Hof

 

Fr.,, 13.09.2019 - Stadt Rheinbach

Großkirmes

in der Kernstadt - Fr., 13.09. - Di., 17.09.2019

-

 

Aufgaben im Monat Juli:

Varroabefall überwachen / Sommertrachternte

Spätsommerpflege Wirtschaftsvölker (Teilen und Behandeln incl. MS- o. OS-Behandlung) bzw. AS-Behandlung nach der Honigernte und erster Futtergabe oder komplette Brutentnahme)

weitere Informationen

 

 

Imker- und Anfängerkurse 2019

Bienenzuchtverein Rheinbach
Es ist kein Anfängerkurs für das Jahr 2019 geplant. - Sollte sich dies ändern, werden Einzelheiten an dieser Stelle bekanntgegeben.
 

Der BZV Rheinbach empfielt die Kurse folgender Veranstalter:
-

Bienenmuseum (Kreisimkerverband) Duisburg

Entfernung: 111 km - ab 19.01.2019 (Schnuppertag)
+7 Anfängerkurstage - Gesamtgebühr: € 150,-. Seminartage können auch einzeln gebucht werden - Gebühr: 25,- €/Tag
-

Bienenzuchtverein Bechen

Entfernung: 84/74 km - ab 02.02.2019 (Schnuppertag)
+7 Anfängerkurstage - Gesamtgebühr: € 160,-. Seminartage können auch einzeln gebucht werden.
-

Fachzentrum Bienen und Imkerei Mayen

Entfernung: 62 km -
Kurs 1 ab Di., 12.02.2019  -  Kurs 2 ab Di., 19.02.2019,
jeweils 6 Kurstage - Gesamtgebühr: € 200,-
-

VHS Voreifel (Rheinbach)

Kurs ab Sa., 23.02.2019  -  Gesamtgebühr: € 118,-
 

 

Honigschulungen / Sachkundeprüfung

Gemäß Vorgabe des Imkerverbandes Rheinland ist Voraussetzung für den Erhalt von Gewährverschlüssen und zur Vermarktung des Honigs unter dem DIB-Warenzeichen die erfolgreiche Teilnahme an einer Honigschulung durch einen “anerkannten Referenten”.
Zur Bestätigung des erfolgreichen Abschlusses der Honigschulung erhält der/die Teilnehmer/in ein Teilnahme-Zertifikat auf einer vom IV Rheinland zur Verfügung gestellten Urkunde.
Vom IV Rheinland anerkannte Referenten für Honigschulungen können Sie dieser Liste entnehmen.
Honigschulungen, die von anerkannten Referenten durchgeführt werden, werden zu gegebener Zeit auf dieser Homepage vorgestellt.
 

Honiglehrgänge mit anerkannten Referenten:
(Veranstalter, Ort, Termin)

BZV Rheinbach

z.Zt. kein Termin

Bienenmuseum in Duisburg

05.10.2019, 10-16 Uhr

BZV Bechen in Kürten-Weier

z.Zt. kein weiterer Termin

BZV Köln-Porz

z.Zt. kein weiterer Termin

Kreisimkerverband Euskirchen

z.Zt. kein weiterer Termin