Imkerwissen
Imker fragen   -   wir antworten   mit Hilfe von
Wissenschaft/lern und Fachliteratur

                   Tipps und Tricks

 

09.11.2017  -  Auszug aus DIBaktuell


Zugelassene Varroa-Bekämpfungsmittel
Stand: 09.11.2017

diese pfd-Datei enhält alle z.Zt. zur
Varroa-Bekämpfungzugelassenen
Arzneimittel.
Die Anwendung anderer Mittel ist nicht gestattet.

03.11.2017  -  HP.Hanel

Winterbehandlung, Restentmilbung

Immer wieder stellt sich der Imker die Frage: “Was ist die richtige, bienenschonende Winterbehandlung? Wann und wie wird sie angewendet?” ... und ganz besonders wichtig: “Was ist erlaubt? Welche Medizin darf wie verwendet werden?”


In Deutschland gibt es nur zwei zugelassene Methoden:

  1. Beträufeln mit einer zugelassenen Oxalsäurelösung (Besprühen mit dieser Lösung und Verdampfen von Oxalsäurepulver sind verboten, außerdem zeitaufwendig, mit teils hohen Anschaffungskosten und für den Anwender mit hohen (auch gesundheitlichen) Risiken verbunden)
  2. Besprühen mit Milchsäure

Beides wirkt nicht in verdeckelter Brut.


Weiteren Informationen hierzu finden Sie unter Imkerarbeiten - November (Dr. Pia Aumeier)


Mein Tipp für Sie - insbesondere für ALLE, die einen Leitfaden benötigen, die noch auf der Suche nach Ihrem Weg, nach ihrer eigenen Betriebsweise sind: Halten Sie sich exakt an die Vorgaben der unter Imkerkalender verlinkten Monatsbetrachtungen von Dr. Pia Aumeier und Sie sind zum Erfolg verdammt!


Übrigens: Die Forschung bestätigt, dass selbst wöchentliches kurzes Öffnen des Bienenvolkes im Winter und auch das einmalige “Auseinanderreißen” eines Bienenvolkes zwecks Oxalsäurebehandlung sowie die Oxalsäurebehandlung durch Beträufeln selbst das Bienenvolk nicht schädigen.
Bienen verhalten sich wie Büffelherden. Sie wechseln fortwährend ihren Standort - um zum einen im Bereich der Außenhülle der Bienenwinterkugel gemeinsam mit ihren Schwestern zum Erhalt der Kugelinnentemperatur beizutragen und damit dem Kugelkern die erforderliche Bruttemperatur (35°, sofern Brut vorhanden, ohne Brut weniger) zu erhalten, und zum anderen um anschließend selbst im Bereich des Kugelinneren in den Genuss der von ihren Artgenossinnen erzeugten Wärmeenergie zu gelangen.

Bienen heizen nicht die Beute; Bienen heizen ihre Winterkugel!

19.10.2017  -  HP.Hanel

Überprüfung
von Imkern in NRW durch das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt

Honig ist ein hochwertiges Nahrungsmittel. - Grund genug den/die Imker/in gesetzlich unter die Unternehmer einzureihen, die Lebensmittel herstellen und in Verkehr bringen. Hierbei ist es vollkommen bedeutungslos, ob das Produkt verkauft ob verschenkt wird oder ob es ausschließlich dem Eigenverzehrt dient.


Der Imker/die Imkerin ist gemäß deutschem und gem. europäischem Recht  ein Unternehmer mit allen diesbezüglichen Rechten und Pflichten.


Zur Überprüfung ihrer “Betriebsstätten” werden Imker/innen künftig vermehrt  mit Kontrollen des Lebensmittelüberwachungsamtes der Veterinärbehörde zu rechnen haben.
In NRW sollen zunächst nur die Imkereibetriebe in die Kontrollgänge einbezogen werden, die mehr als 11 Bienenvölker halten.
Ab der ersten Kontrolle ist mit weiteren Kontrollbesuchen alle 3 Jahre zu rechnen.
Die vom Imker/von der Imkerin zu tragende Gebühr hierfür beträgt 77,00 € (Stand 2017). - “Schwarze Schafe”, Imker/innen, deren Betriebsstätte (gravierende) Mängel aufweisen, müssen mit Nachkontrollen, ggf. mit vermehrten Kontrollen rechnen.


Jeder, der Lebensmittel - hier Honig - in Verkehr bringt, hat die
einschlägigen Vorschriften einzuhalten!

sh. Merkblatt “Honig aus lebensmittelrechtlicher Sicht”


In diesem Zusammenhang wird noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Imker ihre Bienenhaltung sowohl beim zuständigen Veterinäramt des jeweiligen Aufstellungsortes (bei Aufstellung in mehreren Kreisen bei jedem einzelnen Veterinäramt) als auch bei der Tierseuchenkasse der Landwirtschaftskammer Münster anmelden müssen. - Anmeldeformular RSK

08.09.2017  -  Dr. Ralf Büchler

Spätsommerpflege: Komplette Brutentnahme

Entzieht man Bienenvölkern nicht die komplette Lebensgrundlage, wenn man ihnen die Brut entnimmt? Wie schnell ein Volk abbaut und seine Lebenskraft “Vitalität” verliert, offenbart sich einem doch ... weiterlesen...    -     sh. auch unter (BZB Video-Sammlung)...

08.09.2017  -  P.Eckstorff

Jakobskreuzkraut,
Senecio jacobaea, ein Problem für unseren Honig?

Beim Jakobskreuzkraut handelt sich um einen giftigen Korbblütler, der bereits seit
einigen Jahren Probleme bei Weidetieren verursacht.

Die Pflanze blüht während der gesamten trachtarmen Zeit. Und: Ihre Blüten werden auch
von unserer Honigbiene angeflogen.
Konmt das Jakobskreuzkraut als Massentracht vor, kann der Nektareintrag zum Problem
werden.
In einem solchen Fall ist es ratsam, die Bienen vorsorglich umzusiedeln!

Als besonderes Verbreitungsgebiet gilt der Raum Euskirchen!

Sh. auch:

www.landwirtschaftskammer.de/presse/aa-2016-18-01.htm

und

https://www.youtube.com/watch?v=Ws5aBwe0N5g

07.06.2017

Tipps und Tricks - von Dr. Pia Aumeier & Dr. Gerhard Liebig
Kopf hoch... - Varroabehandlung

”Mein persönliches Bienensterben hat in den letzten Wochen alle Völker dahin gerafft. Sie waren fleißig und gesund und wurden nach aktuellen Vorgaben eingewintert.
Nun sind die Beuten leer, bis auf einzelne Bienen auf dem Boden. Ich bin entsetzt und traurig”, schreibt ein Jungimker im Dezember 2014.
weiterlesen ...

07.06.2017Entscheidungshilfe insbesondere für Einsteiger

Tipps und Tricks - von Dr. Pia Aumeier
Weniger ist mehr! Die richtige Beute, einfach und praktisch!

Mit formschönen Landebahnen, Beutenheizungen oder kunstvollen Intarsien kann man die Beute zu einem vermeintlich traumhaften Eigenheim für Bienen gestalten.
Wichtig ist das jedoch nur für den Imker - den Bienen ist solcherlei Wohnraumgestaltung einerlei.
weiterlesen ...

08.03.2017  -  HP.Hanel

Wann sollen die Bienenstöcke erweitert werden?

Grundsätzlich:

  1. Einzargig überwinterte Völker: Auf- bzw. Untersetzen des 2. Brutraumes zur Zeit der Salweidenblüte
  2. Zweizargige Völker: Aufsetzen des Honigraumes zur Zeit der Kirschblüte
  3. Dadantvölker: Schrittweise Erweiterung des Brutraumes durch Versetzten des Schieds
    Aufsetzen des Honigraumes zur Zeit der Kirschblüte

Hierbei gilt: Es gibt kein “ZU FRÜH”! (Dr. Gerhard Liebig). - Ein “ZU SPÄT” führt zu einem frühzeitigen Einsetzen des Schwarmtriebs!

Beachten Sie bitte die aktuelle Vegitationsentwicklung (Phänologie)  !

03.03.2017  -  HP.Hanel

Warum sollten schwache Völker zur Zeit der Salweidenblüte nach unten erweitert werden während die übrigen nach oben erweitert werden?

Bienenvölker speichern ihre Futtervorräte als “Futterkranz” über dem Brutnest.
Ist zu befürchten, dass sich das Volk auch weiterhin nur langsam entwickelt, sollte dieses Bienenvolk besser nach unten erweitert werden.
So kann u.U. verhindert werden, dass die Bienen den “oberen” zweiten Brutraum als “erweiterten Futterkranz” mit Honig füllen. Das könnte nämlich dazu führen, dass der “erweiterte Brutraum” verhonigt, die Königin nicht genügend Platz zum Eierlegen findet, dass hierdurch das Volk weiter verkümmert bzw. auch weiterhin ein Schwächling bleibt und/oder ggf. der Schwarmtrieb vorzeitig ausgelöst wird.
Oft wird dann auch der zur Kirschblüte aufgesetzte Honigraum nicht als solcher erkannt und der Nektareintrag bleibt aus, der Honigraum bleibt leer.
(Muss nicht sein, kann aber sein!)

 

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Bienenzuchtverein Rheinbach

Frohe Feiertage und einen guten Rutsch!

wünscht der Vorstand des BZV Rheinbach