Bienenzucht   = 
Zucht von Königinnen

Der Unterschied zwischen Bienenhaltern und Imkern - nach Dr. Gerhard Liebig:
Der Imker kauft weder Bienenvölker noch Bienenköniginnen!
Sind Sie schon Imker?

 

 


Bienenzucht
Nachzucht der Honigbiene

 

Während die Lebensdauer der Arbeiterinnen in unseren Honigbienenvölkern im Sommer bei lediglich 2 bis max. 6 Wochen beträgt, kann die Königin bis 5 Jahre alt werden.
Die natürliche Fortpflanzung des Bienenvolkes geschieht durch Schwärmen. D.h. die Altkönigin und Mutter der schlüpfenden Jungkönigin verlässt mit zu 30.000 Bienen den Stock, um sich eine neue Bleibe zu suchen und sich dort einzurichten.
Hierdurch werden aus einem Volk mind. zwei.
 

Der Imker / der Züchter ahmt den Schwarm nach bzw. nimmt diesen auf seine Art vorweg.

 

 


Der Brutwaben-
ableger -
Königinnenzucht,
geeignet auch für Kleinstimker:

 

Der Brutwabenableger eignet sich zum Erhalt sowie zur übersichtlichen Vergrößerung der Imkerei von Kleinst- und Neuimkern ohne die Ambition, Kolleginnen.und Kollegen mit den eigenen Nachzuchten zu versorgen.
 

Möglichkeiten, einen Brutwabenableger anzulegen, ergeben sich durch normale imkerliche Tätigkeiten während des Bienenjahres:

  • während der Schwarmzeit
  • zur Zeit der Spätsommerpflege

Ebenso wie bei der “Reinzucht” ist auch bei der Zucht mit Hilfe von Brutwaben eine gewisse Selektion von Vorteil.
So sollte auch der Kleinstimker nicht unbedingt vom seinem schwarmtriebigsten und/oder vom stechlustigsten Volk nachziehen.

Steht kein eigenes geeignetes Volk zur Vermehrung zur Verfügung bzw. möchte man die Qualität seines Bienenstandes verbessern, besteht die Möglichkeit, sich Zuchtmaterial in Form von bereits umgelarvte Maden z.B. vom Bieneninstitut Mayen zu besorgen.. Die Kosten hierfür liegen z.Zt. bei 0,50 €/Made.
3-4 belarvte Weiselnäpfchen auf eine gut mit Arbeiterinnen besetzte Brutwabe aus einem vorsichtig geschröpftem eigenen Volk befestigt, ggfs. verstärkt durch weitere aus Honigräumen abgeschüttelte Bienen + eine Mittelwand + 1 Futterwabe ergeben, wenn dies noch im Mai geschieht, ein gutes, starkes und sanftmütiges neues Volk. Beim Abschütteln der vorwiegend aus Jungbienen bestehenden Bienenmasse aus den Honigräumen kann der Imker gewiss sein, dass keine Königin mit abgeschüttelt wird.

Bei später erstellten Brutablegern sind ggf. 2 Brutwaben erforderlich.

Der Hinweis, dass nur aus solcher Brut ordentliche, gesunde und starke Königinnen schlüpfen, die speziell hierfür vom “Züchter” mit all seinen Finessen herangezogen werden, emtspricht nicht der ganzen Wahrheit:

Alle Königinnen, die durch genügend Arbeiterinnen während der Brutphase umsorgt werden, werden ordentliche, gesunde und starke Königinnen. Das gilt insbesondere für diejenigen, die in ihrem eigenen Volk schlüpfen und sogar im eigenen Volk als neue Herrscherin verbleiben. Dafür sorgen die Bienen selbst.

Nicht zu vergessen ist, dass neben der Mutter auch der Vater seine Gene - zumindest an die weibliche Brut weitergibt und damit ebenso für die Qualität des späteren Bienenvolkes verantwortlich ist.

Wer also auf absolute Qualität setzt, darf die Begattung nicht dem Zufall überlassen, der darf keine Standbegattung zulassen und der darf auf gar keinen Fall eine standbegattete Königin kaufen.

Ganz schlecht sei - heißt es -  die Anpaarung einer Carnica-Königin oder auch einer “Wald- und Wiesen”-Königin mit einem Drohn der dunklen nordischen Rasse. Aus einer derartigen Anpaarung  sollen in jedem Fall Stecher hervorgehen - heißt es.
Ob es hierfür fundierte Belege gibt?

Fest steht, die heutigen Züchter der ehemals einheimischen Dunklen Biene sind bei der Masse der Carnica-Imkern in der Regel nicht sehr beliebt.
Schon aus diesem Grund sollten Neuimker Ihren Fokus tunlichst auf die Bienenart richten, die in der Region von den übrigen Imkern gehalten wird. - Carnica!

Es erleichtert das Miteinander der regionalen Imkerschaft ungemein!

 

 


Erstellung während der Schwarmzeit

 

Ablegerbildung für Faule – aus 1 mach 2 (nach Dr. Pia Aumeier)
Die Gelegenheit, einen Brutableger während der Schwarmzeit zu bilden und damit seinen Bestand an Bienenvölkern zu vergrößern, ergibt sich immer.
Neben dem Baurahmenschneiden ist die Brutablegerbildung eine Möglichkeit, das Bienenvolk leicht zu schwächen, um ihm damit ggf. die Schwarmlust zu nehmen.
Einem normal entwickelten Volk kann dieser Eingriff nichts anhaben.
1-2 Brutbretter können während des Frühjahrs entnommen werden, ohne dass unter dieser Maßnahme das Volk oder die Honigproduktion leiden.
 

Materialeinsatz
Zur Völkervermehrung durch Brutablegerbildung benötigt man eine Beute bestehend aus einem Boden, einer Zarge, einem Innen- und einem Außendeckel - all die Dinge, die zur Unterbringung eines weiteren Bienenvolker eh gebraucht werden.
Die weiteren Kleinigkeiten sollte ein Imker immer bei Hand haben.
 

Vorgehensweise
Der Imker engt zunächst das Flugloch mit einem Schaumstoffstreifen ein. Als Öffnung verbleibt eine Fluglochbreite von 1-1,5 cm.
Ein  schönes Brutbrett, auf der sich neben bereits verdeckelter Brut und viel Bienenbesatz - vor allem auch viel jüngste Brut befinden muss, wird ohne die Königin dem zu schröpfenden Volk entnommen und vor das Flugloch an den Rand der Ableger-Beute gehängt. Innen neben die Brutwabe erhält der Ableger eine leere Wabe (Mittelwand, bereits ausgebaute Wabe oder auch nur ein gedrahtetes Rähmchen. Diese Wabe verschafft den Bienen den erforderlich werdenden Erweiterungsplatz und zusätzliche Beschäftigung. Eine ordentliche Futterwabe als 3. Wabe bildet den inneren Abschluss.
Selbstverständlich dürfte sein, dass man dem Muttervolk als Ersatz für die entnommene Brutwabe eine Mittelwand neben das Brutnes hängt.
Nachdem die Folie und die Deckel auf die Zarge gelegt worden sind, kann das Ablegervolk seine künftige Königin in aller Ruhe selbst heranziehen. Die nach und nach schlüpfende Brut ersetzen abgehende Arbeiterinnen und helfen bei der Umsorgung und Aufzucht von Königin und der übrigen Brut.
Die Königin schlüpft 16 Tage nach der Eiablage; d.h.: Zum Schlupf einer 1tägigen Larve braucht es noch 12 Tage. In dieser Zeit ist eine weitere Futtergabe durch den Imker i.d.R. nicht erforderlich.

 

 

 

 

 

 

 

 


Erwerb
von Königinnen, Ablegern und Kunstschwärmen

 

Angebote finden Sie ggf. unter Gesucht/Gefunden und/oder Visitenkarten! Oder, fragen Sie den Vorstand.

 

 

 

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 Erster Vorsitzender:
 Dr. Peter Heuschen

 

 

 

 

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AFBKarte


© Friedrich-Löffler-Institut, Bundes-
forschungsinstitut für Tiergesundheit     -     Stand: heute


Amtlich festgestellte Fälle von Amerikan. Faulbrut sind auf der Karte als rote Punkte dargestellt.
Seit dem 18.08.2022 neuer Sperrbezirk im Bereich Bornheim - Walberberg
Seit dem 18.08.2022 neuer Sperrbezirk im Bereich Alfter - Birrekoven + Gielsdorf
Seit dem 02.08.2022: Neuer Sperrbezirk im Bereich Windeck im östlichsten Zipfel des Rhein-Sieg-Kreises.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sa., 01.10.2022

Beitragszahlung 2023

 

Do, 06.10.2022

Imkertreffen

 

Mo, 17.10.2022

Herbstferien in RLP

 

Sa., 29.10.2022

DIB-Honiglehrgang

 

So., 30.10.2022

Ende der MESZ

 

Di., 01.11.2022

Allerheiligen - Beitrag 2023

 

Do, 03.11.2022

Imkertreffen

 

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DIB-Honiglehrgang des VHS A-B

 

 

 

 

 

 

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