Imkerfragen  -  wir antworten
                            - Tipps und Tricks

 

08.03.2017  -  HP.Hanel

Wann sollen die Bienenstöcke erweitert werden?

Grundsätzlich:

  1. Einzargig überwinterte Völker: Auf- bzw. Untersetzen des 2. Brutraumes zur Zeit der Salweidenblüte
  2. Zweizargige Völker: Aufsetzen des Honigraumes zur Zeit der Kirschblüte
  3. Dadantvölker: Schrittweise Erweiterung des Brutraumes durch Versetzten des Schieds
    Aufsetzen des Honigraumes zur Zeit der Kirschblüte

Hierbei gilt: Es gibt kein “ZU FRÜH”! (Dr. Gerhard Liebig). - Ein “ZU SPÄT” führt zu einem frühzeitigen Einsetzen des Schwarmtriebs!

Beachten Sie bitte die aktuelle Vegitationsentwicklung (Phänologie)  !

 

08.03.2017  -  HP.Hanel

Was bedeutet “umlenzen / durchlenzen”?

Wer nach der Bedeutung dieser Wörter sucht, wird nur äußerst schwer eine exakte und befriedigende Antwort finden.

  • Lenz: Jahre / Frühjahr / altes Wort für März
  • lenzen (1). allmählich in den Frühling übergehen (auch Vorbereiten des Ackers)
  • lenzen (2). Wasser aus einem Boots- oder Schiffkörper entfernen, leeren (Lenzpumpe)

Für den Imker ist Umlenzen oder Durchlenzen der Begriff für die im frühen Frühjahr stattfindende Vorbereitung des Bienenvolkes auf seine bevorstehenden Aufgaben - Umsorgen der neuen Brut, Vermehrung des Bienenvolkes und Heranschaffen von Wintervorräten.
Die ersten Sommerbienen (Lebensdauer: 14 Tage bis max. 6 Wochen) schlüpfen, die “alten Tanten”, die Winterbienen, (Lebensdauer: bis 6 Monate) verenden.
Das Umlenzen ist abgeschlossen, sobald die letzte Winterbiene den Stock verlassen hat.

 

03.03.2017  -  HP.Hanel

Warum sollten schwache Völker zur Zeit der Salweidenblüte nach unten erweitert werden während die übrigen nach oben erweitert werden?

Bienenvölker speichern ihre Futtervorräte als “Futterkranz” über dem Brutnest.
Ist zu befürchten, dass sich das Volk auch weiterhin nur langsam entwickelt, sollte dieses Bienenvolk besser nach unten erweitert werden.
So kann u.U. verhindert werden, dass die Bienen den “oberen” zweiten Brutraum als “erweiterten Futterkranz” mit Honig füllen. Das könnte nämlich dazu führen, dass der “erweiterte Brutraum” verhonigt, die Königin nicht genügend Platz zum Eierlegen findet, dass hierdurch das Volk weiter verkümmert bzw. auch weiterhin ein Schwächling bleibt und/oder ggf. der Schwarmtrieb vorzeitig ausgelöst wird.
Oft wird dann auch der zur Kirschblüte aufgesetzte Honigraum nicht als solcher erkannt und der Nektareintrag bleibt aus, der Honigraum bleibt leer.
(Muss nicht sein, kann aber sein!)

 

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