Imker fragen
   -  wir antworten (mit Hilfe von Wissenschaft/lern und Fachliteratur)
                            - Tipps und Tricks

 

08.09.2017  -  Dr. Ralf Büchler

Spätsommerpflege: Komplette Brutentnahme

Entzieht man Bienenvölkern nicht die komplette Lebensgrundlage, wenn man ihnen die Brut entnimmt? Wie schnell ein Volk abbaut und seine Lebenskraft “Vitalität” verliert, offenbart sich einem doch ... weiterlesen...    -     sh. auch unter (BZB Video-Sammlung)...

08.09.2017  -  P.Eckstorff

Jakobskreuzkraut,
Senecio jacobaea, ein Problem für unseren Honig?

Beim Jakobskreuzkraut handelt sich um einen giftigen Korbblütler, der bereits seit
einigen Jahren Probleme bei Weidetieren verursacht.

Die Pflanze blüht während der gesamten trachtarmen Zeit. Und: Ihre Blüten werden auch
von unserer Honigbiene angeflogen.
Konmt das Jakobskreuzkraut als Massentracht vor, kann der Nektareintrag zum Problem
werden.
In einem solchen Fall ist es ratsam, die Bienen vorsorglich umzusiedeln!

Als besonderes Verbreitungsgebiet gilt der Raum Euskirchen!

Sh. auch:

www.landwirtschaftskammer.de/presse/aa-2016-18-01.htm

und

https://www.youtube.com/watch?v=Ws5aBwe0N5g

07.06.2017

Tipps und Tricks - von Dr. Pia Aumeier & Dr. Gerhard Liebig
Kopf hoch... - Varroabehandlung

”Mein persönliches Bienensterben hat in den letzten Wochen alle Völker dahin gerafft. Sie waren fleißig und gesund und wurden nach aktuellen Vorgaben eingewintert.
Nun sind die Beuten leer, bis auf einzelne Bienen auf dem Boden. Ich bin entsetzt und traurig”, schreibt ein Jungimker im Dezember 2014.
weiterlesen ...

07.06.2017Entscheidungshilfe insbesondere für Einsteiger

Tipps und Tricks - von Dr. Pia Aumeier
Weniger ist mehr! Die richtige Beute, einfach und praktisch!

Mit formschönen Landebahnen, Beutenheizungen oder kunstvollen Intarsien kann man die Beute zu einem vermeintlich traumhaften Eigenheim für Bienen gestalten.
Wichtig ist das jedoch nur für den Imker - den Bienen ist solcherlei Wohnraumgestaltung einerlei.
weiterlesen ...

08.03.2017  -  HP.Hanel

Wann sollen die Bienenstöcke erweitert werden?

Grundsätzlich:

  1. Einzargig überwinterte Völker: Auf- bzw. Untersetzen des 2. Brutraumes zur Zeit der Salweidenblüte
  2. Zweizargige Völker: Aufsetzen des Honigraumes zur Zeit der Kirschblüte
  3. Dadantvölker: Schrittweise Erweiterung des Brutraumes durch Versetzten des Schieds
    Aufsetzen des Honigraumes zur Zeit der Kirschblüte

Hierbei gilt: Es gibt kein “ZU FRÜH”! (Dr. Gerhard Liebig). - Ein “ZU SPÄT” führt zu einem frühzeitigen Einsetzen des Schwarmtriebs!

Beachten Sie bitte die aktuelle Vegitationsentwicklung (Phänologie)  !

08.03.2017  -  HP.Hanel

Was bedeutet “umlenzen / durchlenzen”?

Wer nach der Bedeutung dieser Wörter sucht, wird nur äußerst schwer eine exakte und befriedigende Antwort finden.

  • Lenz: Jahre / Frühjahr / altes Wort für März
  • lenzen (1). allmählich in den Frühling übergehen (auch Vorbereiten des Ackers)
  • lenzen (2). Wasser aus einem Boots- oder Schiffkörper entfernen, leeren (Lenzpumpe)

Für den Imker ist Umlenzen oder Durchlenzen der Begriff für die im frühen Frühjahr stattfindende Vorbereitung des Bienenvolkes auf seine bevorstehenden Aufgaben - Umsorgen der neuen Brut, Vermehrung des Bienenvolkes und Heranschaffen von Wintervorräten.
Die ersten Sommerbienen (Lebensdauer: 14 Tage bis max. 6 Wochen) schlüpfen, die “alten Tanten”, die Winterbienen, (Lebensdauer: bis 6 Monate) verenden.
Das Umlenzen ist abgeschlossen, sobald die letzte Winterbiene den Stock verlassen hat.
sh. auch #www.die-honigmacher.de

03.03.2017  -  HP.Hanel

Warum sollten schwache Völker zur Zeit der Salweidenblüte nach unten erweitert werden während die übrigen nach oben erweitert werden?

Bienenvölker speichern ihre Futtervorräte als “Futterkranz” über dem Brutnest.
Ist zu befürchten, dass sich das Volk auch weiterhin nur langsam entwickelt, sollte dieses Bienenvolk besser nach unten erweitert werden.
So kann u.U. verhindert werden, dass die Bienen den “oberen” zweiten Brutraum als “erweiterten Futterkranz” mit Honig füllen. Das könnte nämlich dazu führen, dass der “erweiterte Brutraum” verhonigt, die Königin nicht genügend Platz zum Eierlegen findet, dass hierdurch das Volk weiter verkümmert bzw. auch weiterhin ein Schwächling bleibt und/oder ggf. der Schwarmtrieb vorzeitig ausgelöst wird.
Oft wird dann auch der zur Kirschblüte aufgesetzte Honigraum nicht als solcher erkannt und der Nektareintrag bleibt aus, der Honigraum bleibt leer.
(Muss nicht sein, kann aber sein!)

 

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